Bericht der Arbeitsgruppe „Berufsbild“

Patinnen und Paten der Gruppe: Hedwig Seipel, Johanna Markl, Deert Jacobs

Das Berufsbild „Geomantie“ ist nicht leicht zu fassen. Was tun geomantisch tätige Menschen, wie integrieren sie Geomantie in ihre bestehenden Berufe und wie präsentieren sie sich, wenn sie Geomantie zu ihrem Hauptberuf erklären? Wie kann man diesem Berufsfeld zu mehr Anerkennung verhelfen?
Diesen Fragen ging die Arbeitsgruppe „Berufsbild“ nach. Ausgangspunkt ihrer Diskussion war die Feststellung, dass sich das Berufsfeld „Geomantie“ durch eine Fehlstelle definiert: In verschiedenen Berufen, die eigentlich die Beziehung zwischen Mensch und Ort thematisieren müssten, sei es in der Architektur, in heilenden und pflegenden Berufen, in der Ökologie oder der Kunst ist die Ortsbezogenheit gänzlich abhanden gekommen ist. Diese Lücke versucht die Geomantie zu schließen. Der rote Faden ist also die Belebung einer Beziehungsqualität, die im Grunde in allen Lebenszusammenhängen eine Rolle spielt. Diese Vielschichtigkeit macht das Berufsfeld „Geomantie“ so breit und schwierig zu verorten.