Bericht der Arbeitsgruppe "Ausbildung"

Patinnen und Paten der Gruppe: Anna-Katharina Buse, Siegfried Prumbach, Hartmut Lüdeling

Die Arbeitsgruppe „Ausbildung“ sprach auf dem Symposium von Bad Pyrmont über die Möglichkeiten einer stärkeren Vernetzung und Kooperation der vielen verschiedenen Ausbildungsinstitute im Bereich Geomantie, Radiästhesie und Feng Shui. Alle Beteiligten hatten den Wunsch, Konkurrenzängste hinter sich zu lassen und offen auf alle Mitstreiter in ihrem Feld zuzugehen. Das Vorzeichen der Diskussion war, die Individualität jedes Einzelnen zu würdigen und sich zugleich in einen Raum zu begeben, in dem man gemeinsam über Qualität, Lehrinhalte und Strukturen gemeinschaftlicher Ausbildungs-Modelle nachdenken kann.
Diese Herausforderung stellte die Gruppe zunächst vor die Frage, ob die Beteiligten denn ein gemeinsames Verständnis des Berufs, in dem sie ausbilden, besitzen – welche Qualifikationen in den Bereichen Geomantie, Radiästhesie und Feng Shui eigentlich vermittelt werden und an welche Zielgruppen sich die Ausbildungsinstitute wenden. Auch wenn die Diskussion nicht einfach war, schälten sich gemeinsame Werte und ähnliche Ansprüche an Professionalität heraus, so dass bald über Formen einer möglichen Zusammenarbeit nachgedacht werden konnte. Alle Beteiligten hielten es für sinnvoll, wenn Auszubildende nach einer ersten Basis-Ausbildung nicht nur bei einem Lehrer oder einer Schule lernen, sondern vielfältige Ansätze im Bereich der Geomantie und Feng Shui kennenlernen. Wenn sie dann herausgefunden haben, welche Methodik und Herangehensweise ihnen am meisten entspricht, könnten sie sich dann bei dem Institut ihrer Wahl entsprechend spezialisieren oder auch unterschiedliche Fortbildungen belegen. Es müssten nur Strukturen gefunden werden, die solche Art von Lernen, das ja in der Praxis bereits stattfindet, ausdrücklich zu fördern und im Niveau noch zu steigern.
Verschiedene Modelle wurden diskutiert:

• Eine „Virtuelle Akademie“ nach dem Vorbild einer Hochschule. „Virtuell“, weil man kein Gebäude hätte, in dem Vorlesungen stattfinden würden, sondern man arbeitet und lernt dezentral an verschiedenen Orten, aber mit einem gemeinsamen Curriculum und einem breiten Angebot an Fächern.

• Die Kooperation mit einer öffentlichen oder privaten Hochschule, die Interesse hat, Geomantie und Feng Shui als Studienfach zu integrieren.

• Kooperationen auf informeller Ebene, keine neue rechtliche Struktur gründen, sondern die Netzwerkarbeit intensivieren und in Projekten zusammenarbeiten.

• Eine Gesellschaft oder einen übergreifenden Berufsverband gründen, beispielsweise eine „Europäische Gesellschaft für Raumwissen“ oder eine „Europäische Gesellschaft für Geomantie und Erdheilung", in der man gemeinsam Marketing betreibt, Veranstaltungen durchführt, Weiterbildung organisiert und einen Ausbildungs-Verbund aufbaut.